• Unverbindlicher Sofortpreis
  • Führende Markenhersteller
  • 7 Jahre Vollgarantie
‹ Zurück zur Übersicht

Foto: VIESSMANN Werke Vitotwin-300
Verbraucherinfos
Verbraucherinfos

Heizung testen und sparen

veröffentlicht am 20. November 2018

Sie möchten wissen, ob Ihre Heizung optimal funktioniert? Ob sich die Wärme gut im ganzen Haus verteilt? Zudem wollen Sie technische Probleme rechtzeitig erkennen und damit Einsparmöglichkeiten entdecken? Dann sollten Sie Ihre Heizung bzw. Ihre Heizkörper regelmäßig checken. Wir erklären Ihnen wie ...

Schritt 1: Prüfen, ob die Wärme ungehindert in den Raum gelangt

Schauen Sie sich alle zu beheizenden Räume an. Hier sollten alle Heizflächen die Wärme ungehindert an den Raum abgeben können. Dazu sollten weder Möbel noch Vorhänge den Heizkörper verdecken. Andernfalls staut sich die warme Luft hinter den Möbeln. Sie strömt nicht in den Raum und stört zudem auch die Funktion der Thermostate. Diese könnten eine zu hohe Raumtemperatur registrieren und die Heizflächen zu früh absperren.

Schritt 2: Heizflächen entlüften

Befindet sich Luft in einer geschlossenen Heizungsanlage, kann dies zu Korrosion führen und den Fluss des Heizungswassers behindern. Ist Letzteres der Fall, kann sich die Wärme im Haus nicht mehr richtig verteilen. Deshalb sollten Sie testen, ob Luftbläschen im Heizsystem sind, um diese ggfs. durch das Entlüften der Heizflächen zu eliminieren. Dazu schalten Sie den Kessel und die Umwälzpumpe ab und öffnen die Entflüftungsventile an den Heizflächen. So kann die Luft aus der Heizungsanlage entweichen. Tropft Wasser aus dem Ventil, verschließen Sie es. Tücher und eine Schüssel helfen, das Heizungswasser aufzufangen. Eventuell müssen Sie der Heizungsanlage nach dem Entlüften neues Wasser zuführen.

Schritt 3: Vorlauftemperatur der Heizung optimal einstellen

Sind Ihre Heizflächen selbst bei milden Temperaturen viel zu warm, können Sie Ihre Heizung etwas drosseln. So gibt die Heizungsanlage nicht mehr Wärme ab als nötig und es entstehen keine unnötigen Heizkosten. Bei Brennwertthermen, Wärmepumpen und anderen Umweltheizungen wirkt sich eine geringere Temperatur des Heizwassers darüber hinaus positiv auf die Energieeffizienz aus. Die Heizkosten sinken und Sie genießen dennoch den maximalen Komfort.

Schritt 4: Ventile checken

Insbesondere nach der langen Heizpause im Sommer kann es sein, dass einige Heizflächen kühl bleiben. Wenn dies nicht am noch eingestellten Sommerbetrieb des Heizkessels liegt, sind dafür meist die Ventile verantwortlich. Hier könnten Ablagerungen den kleinen Stift verankern. Das Ergebnis: Die Ventile öffnen nicht und das Thermostat funktioniert nicht mehr. Oft reicht ein kleiner Schlag auf das Ventilgehäuse, um den Stift wieder zu lösen.

Schritt 5: Ventile voreinstellen

Für einen effizienten Heizbetrieb ist es wichtig, dass die Ventile voreingestellt sind. Der Heizungsbauer hat die Bauteile manuell so eingestellt, dass das Wasser der Heizung auf allen Fließwegen die gleichen Widerstände überwinden muss. Wenn rings um den Ventilstift keine Skala zu sehen ist oder alle Heizkörper auf der gleich Stufe stehen, wurde der sogenannte hydraulische Abgleich noch nicht durchgeführt. In diesem Fall ist es empfehlenswert, den hydraulischen Abgleich nachzuholen. Perfekt, um von höherem Komfort bei sinkenden Energiekosten zu profitieren.

Unser Tipp: Die Heizungsoptimierung und auch der hydrauliche Abgleich werden vom Staat gefördert.

Der Heizkörpertest bringt viele Vorteile

Wenn Sie den Heizkörpertest regelmäßig durchführen, profitieren Sie jederzeit von Komfort und Behaglichkeit. Zudem hilft der Test, Probleme an der Heizungsanlage zu entdecken. Lassen Sie diese vom Fachmann beseitigen, freuen Sie sich über einen geringeren Energieverbrauch und über sinkende Heizkosten. Ebenfalls positiv: Je weniger Energie Ihre Heizung benötigt, desto umweltfreundlicher heizen Sie.

Sollten Sie den Heizkörpertest nicht selbst durchführen wollen, übernimmt dies gern ein Heizungsbauer für Sie. Er kontrolliert die hier aufgeführten Punkte beispielsweise jährlich im Rahmen der Wartung Ihrer Heizungsanlage.

Foto: VIESSMANN Werke Vitotwin-300