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Foto: VIESSMANN Werke - ViCare Smarte Heizungssteuerung
Technologie & Zukunft
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Smarte Heizungssteuerung – effizient und bequem

veröffentlicht am 27. November 2018

Komfortabel, flexibel, effizient: Smarte Heiztechnik passt sich an Ihre individuellen Bedürfnisse an, lässt sich von unterwegs steuern und hilft, den Energieverbrauch zu minimieren. Ein weiterer Vorteil: Die Investition in die energiesparende Technik wird vom Staat im Rahmen einer Heizungsoptimierung unterstützt.

Morgens vom Bett aus das Bad vorwärmen oder nach dem Urlaub eine warme Wohnung vorfinden – das ist keine Zukunftsmusik, sondern technisch längst möglich. Denn mit internetfähigen Heizkörperthermostaten kann man die Heizung per App von unterwegs regeln. Aber nicht nur die Thermostate lassen sich intelligent steuern. Wird auch der Wärmeerzeuger – also zum Beispiel Gas-Heizkessel oder Wärmepumpe – mit dem Internet verbunden, kann der Fachhandwerker mögliche Störungen schneller erkennen und zum Teil gleich aus der Ferne beheben. Die Nutzung smarter Heiztechnik ist dabei nicht nur bequem, sondern sie hilft darüber hinaus, den Energieverbrauch zu senken.

Geringer Energieverbrauch, höherer Komfort

Wer mit konventionellen Thermostaten sparsam heizen möchte, muss einiges beachten. Beispielsweise darauf, sie nicht voll aufzudrehen oder sie vor dem Lüften zu schließen. Intelligente Technik kümmert sich um diese Aufgaben. So können programmierbare Thermostate so eingestellt werden, dass die Heizung gedrosselt wird, wenn die Bewohner außer Haus sind. Bei weniger regelmäßigen Tagesabläufen bieten sich Modelle an, die sich über das Smartphone oder das Tablet flexibel steuern lassen. Dabei können viele vernetzte Thermostate auf Wunsch auch die Standortinformation des Smartphones auslesen und schalten die Heizung rechtzeitig automatisch an oder aus. Sind die Thermostate zusätzlich mit einem Fensterkontakt ausgestattet, erkennen sie, wenn gelüftet wird, und stoppen die Wärmezufuhr selbstständig.

Moderne Heiztechnik, vom Staat gefördert

Die Heizkörper im Haus mit smarten Thermostaten auszurüsten, ist ein sinnvoller Schritt, wenn es darum geht, energiesparend zu heizen. Wichtig ist allerdings, dass alle Komponenten der Heizungsanlage effizient arbeiten. Wird die Heizungsanlage durch den Fachhandwerker optimiert, beispielsweise durch den Einbau moderner Heizungspumpen und den hydraulischen Abgleich, kann der Heizenergiebedarf um bis zu 20 Prozent gesenkt werden.

Gut zu wissen: Hausbesitzer, die den hydraulischen Abgleich mit dem Einbau von separater Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder Benutzerinterfaces – also zum Beispiel per App steuerbare Thermostate – kombinieren, erhalten dafür noch bis 2020 einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent auf die Nettokosten. Die Förderung gilt für Heizungen, die bereits seit mindestens zwei Jahren installiert sind. Sie muss vor Beginn der Maßnahmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.

Foto: VIESSMANN Werke ViCare