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Brötje Komplettsystem im Einfamilienhaus

veröffentlicht am 20. Dezember 2017

Brötje Komplettsystem im Einfamilienhaus

In Deutschlands Heizungskellern schlummert noch Potenzial: Die Modernisierung von Heizungsanlagen senkt den Energieverbrauch und ist damit immer auch eine Investition in die Zukunft. Dass ein Kesseltausch schnell, einfach und sauber vonstattengehen kann, belegt das Beispiel einer Familie aus dem bayerischen Kissing. Ihre neue Anlage wurde von BRÖTJE aus einer Hand geliefert. 

Im Jahr 1992 bezog Familie Losert ihr schmuckes Einfamilienhaus in Kissing nahe Augsburg. Das für die fünfköpfige Familie geplante Eigenheim bietet ca. 210 m2 Wohnfläche, die teils über Heizkörper, teils per Fußbodenheizung beheizt werden. Nach wie vor gute Dienste leistete der Heizungskessel, der lediglich nach einem Hochwasserschaden im Jahr 1999 technisch überholt wurde. Nicht mehr zeitgemäß jedoch war der relativ hohe Verbrauch des „Oldies“. Die Hausbesitzer entschlossen sich daher, das alte Heizwertgerät durch moderne Brennwerttechnik zu ersetzen und das Heizkonzept durch eine Solaranlage zur Trinkwassererwärmung zu ergänzen. 

Es folgten Gespräche mit Installateurmeister Markus Jäger sowie ausgiebige Recherchen im Internet. „Möglichst in sich geschlossen sollte das neue System sein. Auch der Kesseltausch sollte nur kurze Zeit in Anspruch nehmen“, wünschten sich Loserts. Die Familie entschied sich schließlich für ein neues Heizungssystem des niedersächsischen Herstellers BRÖTJE. 

Der BRÖTJE Gas-Brennwertkessel BGB 20E

Um den Aufwand für die Installationsarbeiten möglichst niedrig zu halten, sollte der neue Kessel – ebenso wie sein Vorgänger – ein bodenstehendes Gerät sein. So konnte der BGB 20E an genau gleicher Stelle installiert werden, lediglich die Anschlüsse der Gasleitung mussten angepasst werden. 

Der kompakte und umweltfreundliche Wärmeerzeuger wurde mit einer Nennwärmeleistung von 20 kW installiert. Der Kessel passt sich durch die große Brennermodulation optimal an den jeweiligen Wärmebedarf an. Darüber hinaus zeigt sich die Wirtschaftlichkeit im Normnutzungsgrad von 109 % sowie im Einsatz einer Hocheffizienzpumpe. Sie reduziert die elektrische Leistungsaufnahme um bis zu 50 %. Seine Qualitäten in Sachen Umweltfreundlichkeit beweist der BGB mittels niedriger Emissionen weit unter den Grenzwerten. 

Mit einer Stellfläche von nur 54 x 48 cm beansprucht der Wärmeerzeuger nur wenig Platz. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem idealen Heizkessel für den Einfamilienhausbereich. Der Anschluss einer Solaranlage zur Trinkwassererwärmung – wie von Familie Losert angestrebt – stellte dank BRÖTJE Systemtechnologie ebenfalls keine Herausforderung dar. 

Die Sonne nutzen 

Drei Solarpaneele der Bauart FK 26 WB stellen bei entsprechender Sonneneinstrahlung nun den Warmwasserbedarf der Familie ohne den Betrieb des Heizungskessels sicher. Ein permanenter Betrieb des Wärmeerzeugers ist somit während der warmen Jahreszeit nicht notwendig. So lassen sich die Brennstoffkosten erheblich senken. 

Die Trinkwasserversorgung erfolgt über den 400 Liter fassenden Solar- Warmwasserspeicher SSB 400B. Der Speicher verfügt über eine besonders wirksame Wärmedämmung von 75 mm Dicke. Im Anschluss an die Installation des Wärmeerzeugers erfolgte der abgasseitige Anschluss. Dazu wurde das passende Abgassystem von BRÖTJE innerhalb des Schachts installiert und über Dach geführt. 

Regelung einfach gemacht 

Damit der Kesselbetrieb mit dem größtmöglichen Komfort einhergeht, erfolgt die Regelung über den ISR-Systemregler. Dieser ist in zahlreichen BRÖTJE Produkten serienmäßig verbaut. Er regelt die Kesseltemperatur witterungsabhängig gleitend und die Modulation des Brenners je nach angeforderter Last. 

Folgende Merkmale zählen zu den Pluspunkten der ISR: Die beiden Heizkreise im Hause von Familie Losert lassen sich direkt vom Kessel aus ansteuern, Solarfunktionen inklusive. Daher werden für individuell konzipierte Anlagen keine weiteren Bauteile mehr benötigt. Zusätzlich kann über die einstellbare Drehzahlregelung der Kesselpumpe eine Anlagenoptimierung erzielt werden, sowohl bei einem Pufferspeicher als auch bei einer hydraulischen Weiche, wie sie ebenfalls in der Anlage von Familie Losert zur hydraulischen Entkoppelung und zur Verbesserung der Anlagensicherheit vorgesehen wurde. Auch eine Unterversorgung kann so vermieden werden. 

Fazit

Schnell, einfach und aus einer Hand: Die Neukonzeption der Heizungsanlage im Haus von Familie Losert zeigt, dass ein Kesseltausch innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen sein kann. Unterstützend wirkt sich dabei ein komplett aufeinander abgestimmtes System aus. „Mit der Kombination aus Gas-Brennwerttechnik und Solarthermie sind wir in jedem Fall heizungstechnisch für die Zukunft gerüstet“, konstatieren die Loserts. Zudem bleibt das gute Gefühl, nicht nur für den eigenen Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt etwas Gutes getan zu haben. 

Bautafel

Objekt:

Einfamilienhaus 86438 Kissing

Bauherr:

Familie Losert 86438 Kissing

Planung:

Silberhorn KG, Tobias Wild

Ausführung:

SHS Heizsystemtechnik, Marcus Jäger, 86438 Kissing

Material:

BRÖTJE BGB 20E; 3 x FK 26 WB; Solarspeicher SSB 400B; ISR-Systemregelung

Hersteller:

August Brötje GmbH, 26180 Rastede; www.broetje.de