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Heizkosten sparen
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6 Tipps mit denen Sie Heizkosten sparen

veröffentlicht am 26. Februar 2018

6 Tipps mit denen Sie Heizkosten sparen

Heizungsmodernisierung: Das ist natürlich die effektivste Art Energiekosten zu senken. Doch auch schon kleine Schritte helfen, das Budget zu entlasten und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Wir haben sechs Tipps für effizientes Heizen mit einfachen Mitteln zusammengestellt.

1. Fenster abdichten?

Effizient heizen bedeutet auch, die kostbare Wärme drinnen zu halten. Also sollten Sie verhindern, dass die Raumluft nach draußen entweicht. Ob Ihre Fenster undicht sind, verrät die Flamme eines brennenden Teelichts. Wenn ja: Füllen Sie die Fensterspalten mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Fünf Meter Dichtungsband bekommen Sie schon für ein paar Euro in jedem Baumarkt. Die Investition lohnt sich: Laut co2online.de können Sie damit in einem Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern pro Jahr rund 100 Euro Heizkosten sparen.

TIPP: Denken Sie auch nach dem Abdichten ans regelmäßige Lüften. So vermeiden Sie, dass sich Schimmel in den Zimmerecken ansiedelt.

2. Holzfeuer anzünden

Ein Kamin- oder Pelletofen eignet sich hervorragend, um die Zentralheizung zu ergänzen. Gerade in der Übergangszeit kann das lodernde Holzfeuer auch als alleinige Heizquelle dienen. Rund 90 Prozent der verkauften Öfen werden angeschafft, um die Energiekosten zu senken. Denn Holz ist preiswerter als Öl oder Gas. Zudem schafft diese Heizmethode eine behagliche Atmosphäre.

TIPP: Nur wenn der Kaminofen zur Raumgröße passt und richtig bedient wird, kann er optimal arbeiten und dauerhaft Heizkosten sparen.

3. Thermostate einbauen

Wer abends nach Hause kommt, freut sich über eine warme Wohnung. Dafür reichen tagsüber 15 bis 18 Grad Celsius völlig aus. Da liegt es auf der Hand, die Betriebszeiten der Heizung Ihrem Bedarf anzupassen. Eine schnelle und effektive Lösung bieten elektronisch geregelte Thermostatventile, die sich ganz leicht programmieren lassen. Pro Jahr sparen Sie so rund zehn Prozent Heizkosten. Thermostatventile kosten zwischen zehn und 50 Euro pro Heizkörper.

Tipp: Wenn Sie das Thermostatventil voll aufdrehen, heizen Sie nicht schneller, nur ineffizienter. Die Wärmezufuhr regelt der Thermostat, der abhängig von der Raumtemperatur das Ventil für das Heizwasser öffnet oder schließt.

4. Heizkörper entlüften

Wenn die Heizkörper gluckern und nicht mehr richtig warm werden, haben Sie zu viel Luft im System. Durch regelmäßiges Entlüften kann Ihre Heizungsanlage effektiver arbeiten, und sie sparen noch ein paar Euro pro Jahr ein. Und so geht es: Halten Sie ein Gefäß unter das Entlüftungsventil am Heizkörper. Wenn Sie nun das Ventil öffnen, entweicht die Luft. Warten Sie, bis nur noch Heizwasser in das Gefäß läuft, und schließen Sie das Ventil wieder.

TIPP: Haben Sie viel Luft abgelassen, kann es notwendig sein, in der Heizanlage Wasser nachzufüllen. Bei einer eigenen Heizanlage können Sie das leicht selbst erledigen.

5. Raumtemperatur senken

20 oder 21 Grad Celsius, diesen Unterschied werden Sie kaum spüren. Die Heizungsanlage und Ihr Geldbeutel schon: Wenn Sie die Temperatur in Ihren Wohnräumen nur um ein Grad senken, sparen Sie fünf bis zehn Prozent Heizkosten. Die optimale Raumtemperatur im Wohnbereich liegt bei 20 Grad Celsius, in der Küche bei 18 bis 20 Grad, im Bad bei 23 Grad und im Schlafzimmer bei 15 bis 18 Grad.

TIPP: Die Temperatur regulieren Sie an den Thermostatventilen: Die mittlere Stufe entspricht 20 Grad. Bei einer fünfstufigen Skala liegen zwischen jeder Stufe etwa vier Grad Celsius.

6. Heizung checken lassen

Jetzt ist die richtige Zeit, um die Heizungsanlage überprüfen zu lassen. Denn: Nur wenn sie optimal eingestellt ist, kann sie effizient heizen. So sorgt etwa ein hydraulischer Abgleich dafür, dass alle Heizkörper im Haus gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Wenden Sie sich an Ihren °celseo Fachbetrieb: Anschließend sparen Sie jährlich rund zehn Prozent der Heizkosten ein. Auch der Einsatz einer modernen Pumpe kann sich schon binnen weniger Jahre rechnen.

TIPP:  Moderne Hocheffizienzpumpen verbrauchen nur fünf bis 50 Watt, alte hingegen bis zu 100 Watt.

Foto: iStock.com/karepa-76569571