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Foto: © Viessmann Werke
Verbraucherinfos
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8 Tipps fürs richtige Heizen

veröffentlicht am 04. Dezember 2018

Wenn's draußen kalt ist, einfach die Heizung anstellen und schon wird es drinnen schön warm. Klingt einfach, ist es eigentlich auch. Aber laut Umweltbundesamt entfallen rund 70 Prozent des Energieverbrauchs in deutschen Haushalten auf die Heizung. Und das heißt: Hier lässt sich mit richtigem Heizen richtig viel Energie und damit auch bares Geld sparen. Wir zeigen Ihnen wie ...

1. Heizkörper frei lassen

Ob Tisch, Gardine oder Sofa – verstellen Möbelstücke oder andere Dinge die Heizung oder verdecken diese, staut sich die Wärme. Der Effekt: Der Raum bleibt kühl, da sich die warme Heizungsluft nicht gleichmäßig im Raum verteilen kann. Deshalb achten Sie darauf, dass Ihre Heizkörper immer frei stehen.

2. Heizung nicht ganz ausschalten

Wird die Heizung für längere Zeit ausgestellt, um Energie zu sparen – beispielsweise über Nacht oder tagsüber, wenn niemand in der Wohnung ist – kühlen die Räume und Wände stark ab. Und das bedeutet, dass später deutlich mehr Heizenergie benötigt wird, um die Räume wieder zu wärmen. Lassen Sie in Ihrer Abwesenheit oder Nachts die Heizkörper besser auf kleiner Stufe weiterlaufen.

3. Thermostat richtig nutzen

Die Zahlen auf dem Thermostat zeigen an, wie warm es im Zimmer wird. Zugleich geben sie Aufschluss darüber, wie Sie Energie sparen können. Sie bedeuten:

  • *(Sternchen): 5° C, Frostschutz
  • Stufe 1: etwa 12° C
  • Stufe 2: etwa 16° C
  • Stufe 3: etwa 20° C
  • Stufe 4: etwa 24° C
  • Stufe 5: etwa 28° C

Dabei wird ein Heizkörper nicht schneller warm, wenn er ganz hochgedreht wird. Die Heizstufe beeinflusst lediglich, bis zu welcher Raumtemperatur ein Heizkörper weiterheizt.

4. Stoßlüften

In den Wintermonaten kann die Luftfeuchtigkeit in den Räumen sehr hoch werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig zu lüften. Allerdings sollten die Fenster nicht dauerhaft gekippt sein. Denn sie sorgen kaum für Luftaustausch und kühlen zudem die Wände in der Nähe der Fenster aus. Und das bedeutet, die Heizung muss noch stärker arbeiten, um die Raumtemperatur zu halten. Effizienter ist es, regelmäßig Stoß zu lüften. Das heißt, Sie sollten die Fenster mehrmals am Tag für mehrere Minuten komplett öffnen. Insbesondere ist dies im Schlafzimmer direkt am Morgen wichtig. Denn über Nacht steigt die Luftfeuchtigkeit in diesem Raum besonders.

5. Fenster und Türen isolieren

Heizen ist dann besonders wirkungsvoll, wenn die Wärme in der Wohnung oder dem beheizten Raum bleibt. Dazu ist es nötig, die Dichtungen an Fenster- und Türrahmen zu prüfen und gegebenenfalls abzudichten.

6. Wäsche nicht auf dem Heizkörper trocknen

Im Winter sollte nasse Wäsche nicht auf dem Heizkörper getrocknet werden. Einerseits staut sich die Wärme unter den Textilien und die Wärme verteilt sich nicht im Raum. Andererseits erhöht sich die Luftfeuchtigkeit – ein perfekter Nährboden für Schimmel.

7. Die individuelle Raumtemperatur beachten

Je nach Nutzungszweck des jeweiligen Raums empfiehlt sich eine andere Temperatur:

  • Schlafzimmer: 18° C (Stufe 2,5)
  • Bad: 22° C (Stufe 3,5 bis 4)
  • Küche: 18° C (Stufe 2,5)
  • Wohnzimmer: 20° C (Stufe 3)

8. Moderat heizen

Wer hat es nicht gern schön warm in der Wohnung und im Haus – aber deshalb die Heizung auf höchster Stufe laufen zu lassen, ist keine gute Idee. Denn jedes Grad wärmer kostet etwa sechs Prozent mehr Heizkosten. Heizt man einen Raum anstatt auf 20 auf 24 Grad, bedeutet dies bereits 24 Prozent höhere Kosten. Deshalb sind Temperaturen zwischen 20 und 21 Grad perfekt.

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