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Verbraucherinfos
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Heizen im Herbst

veröffentlicht am 11. September 2018

Auch wenn es jetzt meist noch sehr schön warm und sonnig ist – der Herbst steht vor der Tür. Höchste Zeit also, sich heiztechnisch auf die kommende Jahreszeit vorzubereiten. Denn: Wir alle lieben unsere Wohlfühltemperatur.

Dabei besitzt jeder Mensch seine ganz eigene Grenze, ab wann er eine Raumtemperatur als kühl, perfekt oder als zu warm empfindet. Eine „normale“ Wohlfühltemperatur liegt bei den meisten Menschen zwischen 20 bis 22 Grad Celsius. Manche bevorzugen aber auch 18 oder 23 Grad Celsius.

Wer sich im Herbst die Frage stellt „Heizen, ja oder nein?“, denkt natürlich über die Heizkosten nach und darüber, ob es sich bereits „lohnt“, die Heizung anzustellen. Denn gerade im Herbst können die Außentemperaturen stark schwanken. Also: Lieber einen wärmeren Pulli anziehen oder die Heizung aufdrehen?

Die Temperatur an Ihre Bedürfnisse anpassen

Im Herbst ist es beispielsweise meist noch nicht nötig, das Schlafzimmer zu beheizen. Für einen erholsamen Schlaf sollte dieser Raum generell etwas kühler sein als die anderen Zimmer der Wohnung oder des Hauses. Einmal durchlüften und die Fenster über Nacht schließen, reicht normalerweise für eine angenehme Temperatur um die 18 Grad aus.

Die aktuelle Tagesform spielt in Bezug auf das Wärmeempfinden ebenfalls eine entscheidende Rolle. Bewegen Sie sich gerade viel im Haushalt oder sind Sie generell etwas aktiver? Dann ist Ihnen vermutlich eher warm, als wenn Sie am Schreibtisch oder auf dem Sofa sitzen. Natürlich können Sie Ihre Heizung zwischendurch als Ausnahme einschalten. Tendenziell empfehlen Experten aber eher eine regelmäßige Nutzung.

Stimmen Dämmung und Bausubstanz, müssen Sie im Herbst nicht unbedingt heizen. Sobald die Raumtemperatur aber unter 14 Grad Celsius sinkt, sollten Sie immer heizen, um Schimmelbildung in Ihren Räumen zu verhindern.

Vor dem ersten Heizen die Anlage checken

Über die Sommermonate kann sich Luft in der Heizung stauen. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Heizung vor dem Anstellen zu entlüften. Auch kann es sein, dass zu wenig Wasser in der Heizung ist. Dieses sollte dann aufgefüllt werden. Denn nur, wenn die Heizung entlüftet und genügend Wasser vorhanden ist, läuft sie einwandfrei und spendet wohlige Wärme.

Am besten lassen Sie Ihre Heizung bzw. Ihre Heizanlage regelmäßig vor der Inbetriebnahme im Herbst von einem Fachmann checken. Er kann bei dieser Gelegenheit gleich schauen, ob für Sie eine neue Heizung oder eine Heizungsmodernisierung in Frage kommt. Denn Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, sind meist nicht mehr effizient, verursachen hohe Heizkosten und können sogar der Umwelt schaden.

Richtig lüften

Im Herbst sollten Sie Ihre Räume mit Bedacht lüften. Sie sollten Ihre Fenster nicht kippen. Regelmäßiges Stoßlüften für 10 bis 15 Minuten sorgt für ein angenehmes Raumklima und niedrigere Heizkosten.

So gut vorbereitet, können Sie sich auf den Herbst freuen. Genießen Sie wohlige Wärme in Ihren Räumen, auch wenn es draußen schon wieder etwas kühler ist.

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