• Unverbindlicher Sofortpreis
  • Führende Markenhersteller
  • 7 Jahre Vollgarantie
‹ Zurück zur Übersicht

Verbraucherinfos
Verbraucherinfos

Heizungstuning

veröffentlicht am 25. Dezember 2018

Oft lässt sich mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen die Leistung älterer Heizungsanlagen optimieren und der Energieverbrauch senken. Rund 83 Prozent der Energiekosten im Haushalt entfallen auf Heizung und Warmwasserbereitung – ein großes Energiesparpotenzial. Viele ältere Heizungsanlagen arbeiten jedoch ineffizient. Oft kann schon eine verbesserte Heizungsregelung Abhilfe schaffen.

Viele °celseo Fachbetriebe bieten den standardisierten „Heizungscheck“ an: Der Fachhandwerker prüft das gesamte Heizsystem vom Heizkessel bis zum Heizkörper und macht Vorschläge zur Heizungsoptimierung. Kosten inklusive Beratung: ca. 100 bis 200 Euro.

Einige Heizkörper werden zu heiß, andere nicht richtig warm? Dann ist ein hydraulischer Abgleich notwendig, um alle Heizflächen im Haus bedarfsgerecht mit Heizwasser zu versorgen. Ergebnis: mehr Wohnkomfort bei bis zu 10 Prozent weniger Heizkosten.

Beim hydraulischen Abgleich werden die Thermostatventile an den einzelnen Heizkörpern auf die berechnete ideale Durchflussmenge von Heizwasser eingestellt. Manchmal muss auch die Einstellung der Vorlauftemperatur – die Heizkurve – nachjustiert werden.

Programmierbare Raumthermostate zum Preis ab ca. 20 Euro erleichtern die Temperaturregelung in den einzelnen Räumen und sparen bis zu 15 Prozent Heizenergie ein. Noch effizienter und komfortabler ist eine hausinterne Funksteuerung aller Thermostate.

Zum hydraulischen Abgleich gehört auch die Einstellung der Heizungspumpe. Dadurch lässt sich in der Regel nicht nur Heizenergie, sondern auch Strom sparen. Wenn alte Umwälzpumpen jedoch extreme Stromfresser sind, sollten sie besser ausgetauscht werden.

Neue, elektronisch geregelte Heizungspumpen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als alte Modelle. Die Investition von ca. 400 Euro rechnet sich schnell. Der Staat fördert den Pumpenwechsel mit einem Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Nettokosten.

Foto: © Viessmann Werke