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Foto: © Copyright Honeywell International Inc.
Verbraucherinfos
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Hydraulischer Abgleich

veröffentlicht am 18. September 2018

Kennen Sie das? Der eine Heizkörper wird nicht warm, der andere rauscht und gluckst. Im Bad ist es morgens kühl, während im Schlafzimmer die Heizung glüht. Aber warum? Ihre Heizungsanlage ist nicht perfekt eingestellt. Und das ist nicht nur unangenehm, sondern verschwendet auch Energie und Heizkosten.

Nur etwa 10 Prozent aller Heizungsanlagen in Deutschland sind bereits hydraulisch abgeglichen. Daher ist es wahrscheinlich, dass auch Ihre Anlage noch nicht perfekt läuft. Das geht häufig auf Kosten des Komforts. Was das bedeutet? Die Zimmer, die am weitesten vom Heizkessel entfernt liegen, bleiben kalt. Die Räume, die sich in der Nähe des Heizkessels befinden, sind dagegen überheizt.

Meist sorgen in diesen Fällen überdimensionierte Heizungspumpen sowie höhere Vorlauftemperaturen am Heizkessel dafür, dass es in allen Zimmern gleichmäßig warm wird. Der negative Effekt: Durch diese Überversorgung mit Heizwasser entstehen ein überhöhter Energieverbrauch und störende Fließgeräusche.

Was in dieser Situation wirklich hilft, ist ein hydraulischer Abgleich. Er ist ein besonders wirksames Verfahren, um Ihre Heizungsanlage zu optimieren. Denn er stellt sicher, dass alle Heizkörper immer mit der richtigen Menge an Heizwasser versorgt sind – die Voraussetzung, dass sich die Wärme gleichmäßig im ganzen Haus verteilt. Je nach Heizungsanlage profitieren Sie so von bis zu 10 Prozent Energieeinsparung und kommen in den Genuss eines spürbar besseren Wohnkomforts.

Aber wie funktioniert der hydraulische Abgleich?

Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizungsanlage von einem Heizungsprofi bedarfsgerecht eingestellt. Dazu berechnet der Fachmann im ersten Step die Heizlast für die einzelnen Räume. Auf dieser Basis bestimmt er die Heizwassermenge, die jeder Raum benötigt. Die so ermittelten Werte stellt der Heizungsprofi anschließend am Thermostatventil jedes Heizkörpers ein.

Ein genauer Abgleich ist jedoch nur mit voreinstellbaren Thermostatventilen möglich. Diese müssen häufig im Rahmen eines Abgleichs nachgerüstet werden. Diese Investition zahlt sich bereits nach wenigen Jahren aus, da die jährlichen Heizkosten merklich sinken. Lassen Sie darüber hinaus eine hocheffiziente, geregelte Heizungspumpe einbauen, können Sie noch mehr Energie und damit Heizkosten sparen.

Perfekt eingestellt, maximal gespart

Nach dem hydraulischen Abgleich werden Ihre Räume wieder gleichmäßig warm und die unangenehmen Geräusche sind verschwunden. Zudem haben Sie die Gefahr der Energieverschwendung wirkungsvoll verbannt.

Sie interessieren sich für den hydraulischen Abgleich? Dann können Sie die „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ von der BAFA nutzen. Sie übernimmt bis zu 30 Prozent der Kosten.

Die Vorteile des hydraulischen Abgleichs im Überblick

- Höherer Wohnkomfort durch gleichmäßig warme Räume
- Geringerer Energieverbrauch und niedrigere Heizkosten
- Klimaschutz
- Voraussetzung für Fördermittel-Vergabe bei Heizungsmodernisierung
- 30 Prozent Förderung für die professionelle Durchführung eines hydraulischen Abgleichs

Foto: © Copyright Honeywell International Inc.