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Solarmodul auf dem Dach
Technologie & Zukunft
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Sommer, Sonne, Solaranlage

veröffentlicht am 03. Juli 2018

Wir genießen den Sommer und seine sonnigen Tage. Die kühle Jahreszeit scheint sehr weit weg. Dennoch macht es gerade jetzt Sinn, sich über eine Heizungsmodernisierung oder sogar über eine neue Heizung Gedanken zu machen.

Eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung lohnt sich beispielsweise gleich in doppelter Hinsicht. Für Sie und durch die Nutzung erneuerbarer Energien natürlich auch für die Umwelt. Denn die thermische Solaranlage versorgt Sie täglich mit warmem Wasser, ohne dass dafür kostbare Brennstoffe verbraucht werden. Perfekt, um ohne Komfortabstriche Heizkosten zu sparen.

Die Voraussetzungen


Was Sie für eine thermische Solaranlage brauchen? Eine Dachfläche mit einer Neigung von etwa 30 bis 45 Grad, die Richtung Süd, Südost oder Südwest ausgerichtet ist. Dabei sollte die Kollektorfläche der Solaranlage zur Warmwasserbereitung für einen Haushalt mit vier Personen vier bis sechs Quadratmeter groß sein. Soll die Anlage zusätzlich die Heizung unterstützen, sind 12 bis 18 Quadratmeter Kollektorfläche nötig. Da die Sonne nicht immer scheint, ist ein Speicher unverzichtbar. Ein reiner Warmwasserspeicher fasst 300 Liter, ein Pufferspeicher zur Heizungsunterstützung 750 bis 1000 Liter. Beide Funktionen können auch in einem sogenannten Kombispeicher zusammengefasst werden.



Innovative Wärmesammler


Eine besonders effiziente Möglichkeit der Energieversorgung besteht darin, mehrere Wärmeerzeuger wie Wärmepumpen, Pelletheizkessel oder eine Solarthermieanlage miteinander zu kombinieren. Dies können Sie mithilfe eines Multifunktionsspeichers. Er bildet das Herzstück des Heizsystems und stimmt die einzelnen Bestandteile aufeinander ab.



Verstärkung für die Heizung


Eine thermische Solaranlage kann auch die Heizung mit Sonnenenergie unterstützen. Die Kollektoren für die Heizungsunterstützung unterscheiden sich dabei kaum von Kollektoren zur Warmwasserbereitung. Die sehr verbreiteten Flachkollektoren sind günstig, liefern aber gerade bei kleineren oder nicht optimal nach der Sonne ausgerichteten Dächern weniger Leistung. Deutlich effektiver, aber auch rund 30 Prozent teurer, sind Vakuumröhrenkollektoren. Sie sind für die Heizungsunterstützung meist die bessere Wahl, weil sie für die gleiche Leistung eine geringere Fläche benötigen. Sie liefern mehr Energie auf kleinerer Fläche als Flachkollektoren.



Solarthermie im Paket


Wenn Ihre Heizungsanlage älter als zwölf Jahre alt ist, kann es für Sie sinnvoller sein, gleich in eine neue Heizung zu investieren. In Solarkompaktgeräten beispielsweise wird effiziente Brennwerttechnik mit Solarthermie kombiniert. Grundsätzlich ist es aber nicht nötig, für die neue Solaranlage auch den Kessel auszutauschen. Welche Möglichkeit für Sie optimal ist, erfahren Sie im Rahmen einer individuellen Beratung in einem der °celseo Fachbetriebe in Ihrer Nähe.



Wann lohnt sich eine Umrüstung?

Eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung kostet mit Montage gut 4.000 Euro. Damit lassen sich bis zu 60 Prozent der Heizkosten zur Warmwasserbereitung einsparen. Die Kosten für eine Anlage, die auch die Heizung unterstützt, liegen bei ab ca. 10.000 Euro. Damit sparen Sie bis zu 30 Prozent der gesamten Heizkosten. Langfristig und bei steigenden Energiekosten lohnt sich die Investition in jedem Fall – und für die Umwelt sowieso. Gute Kollektoren erreichen eine Betriebsdauer von 20 bis 30 Jahren. Wichtig ist, dass die Anlage technisch einwandfrei installiert wird – wie es geht, wissen Ihre °celseo Fachbetriebe.

Mehr zum Thema Sonnenenergie erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag ...

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