• Unverbindlicher Sofortpreis
  • Führende Markenhersteller
  • 7 Jahre Vollgarantie
‹ Zurück zur Übersicht

Valloxflex Flat Box - intelligente Belüftung für gutes Raumklima
Marken & Produkte
Marken & Produkte

Vallox - Raumklima und Lüftung im Test

veröffentlicht am 24. Juli 2018

Valloflex Flat Box

Am Thema Raumklima und Lüftung scheiden sich die Geister: Passivhaus ja, aber bitte mit intelligenter Belüftung. Auch die Sanierung von Bestandsgebäuden soll in technischer Hinsicht in keinem Punkt dem Neubau nachstehen. Was grundsätzlich Aufgabe und Herausforderung der TGA-Planer ist, berührt in wesentlichen Fragen immer auch die Architekten. Wieviel Raum sollten sie der Installation einräumen? Wie erreicht man den höchstmöglichen Komfort für Bewohner und Nutzer der Räume? In Frankfurt am Main besuchen wir drei Architekturbüros – im Gepäck das All-in-one-System Flat Box des finnischen Herstellers Vallox: eine individuelle Lüftungslösung mit Wärmerückgewinnung.

Just/Burgeff, Architekten, Kaiserstraße (Bahnhofsviertel)

Im Herzen der Main-Metropole empfangen uns die Architekten Olaf Winckler und Joachim Frings vom Frankfurter Büro Just/Burgeff . Mit derzeit knapp 30 Mitarbeitern realisieren sie Bürobauten, Revitalisierungen von Bestandsgebäuden, aber auch Wohnungsbau, Möbeldesign bis hin zur Gestaltung einer Haltestelle. Als Planungsberater im Auftrag der Firma Vallox kennt Holger Pötzsch diese Adresse. Denn wie häufig, wenn es bei der Konzeption um versorgungstechnische Fragen geht, stand er hier bereits zur Seite.

Heute kommt er selbst mit einem konkreten Anliegen: der Präsentation des neuen Luftverteilungstools Valloflex Flat Box für Geschosswohnungsbau und Bürogebäude. Die Flat Box fasst im Grunde vier Bauteile in einem kompakten Modul zusammen, wie Pötzsch erklärt: den Volumenstromregler, den Schalldämpfer, den Verteiler und die Steuerung. Während die Hauptanlage eines Hauses an einem zentralen Ort untergebracht ist, wird das Gerät in jeder Wohnung oder jedem Büro – vorzugsweise oberhalb der Eingangstür oder in einem Abstellraum – installiert. Damit wird eine wohnungsbeziehungsweise büroweise Belüftung nach individuellen Bedürfnissen ermöglicht, unabhängig von den Nachbarn. Wie hoch die Aufbauhöhe sei, erkundigt sich Joachim Frings. „Etwa 25 Zentimeter“, erläutert Holger Pötzsch, „wobei die Flat Box als Vorwandinstallation, aber auch in der abgehängten Decke eingebaut werden kann.“ Die Rohre zu den einzelnen Räumen verschwinden beim Neubau in der Betondecke und erhalten einen dezenten Auslass. Darüber hinaus bietet Vallox ein Renovierungssystem an, bei dem sich der Auslass hinter einer Stuckleiste aus Styropor verbirgt. „Das ist eine echte Luxuslösung“, urteilt Olaf Winckler. Bei vielen Altbausanierungen stehe man schließlich am Ende vor der Debatte, wie man den isolierten und gedämmten Raum belüftet bekommt. Eine neue Antwort kennt der Architekt damit.

Stefan Forster Architekten, Sachsenhausen-Nord

Auf der anderen Mainseite betreibt Stefan Forster sein Architekturbüro. Das Team sei schnell gewachsen, berichtet die Architektin Nina Bölinger, die uns hier gemeinsam mit ihrem Kollegen Holger Haas trifft. Dank der anhaltenden Nachfrage an Wohnungsbauten in der Finanzstadt beschäftigt das Büro heute etwa 50 Mitarbeiter. Auch hier stößt Holger Pötzsch auf Interesse, wenngleich das Thema Belüftung Spielfeld der Haustechnikplaner bleibt.

„Bei der Installation beruht alles auf einem Stecksystem“, erklärt Pötzsch. „Es gibt runde und ovale Rohre mit einem Querschnitt von jeweils 30 Kubikmetern. Geeignet ist die Flat Box bei einem Volumenbedarf von 40 bis 220 Kubikmetern pro Stunde. Magnetstreifen innerhalb des kreisförmigen Auslassgitters erlauben die Lenkung des Luftstroms und einen Ausgleich des Druckverlusts.“ Warum der Auslass so ausladend sei, will Haas wissen. „Damit sich die Luft entspannt und die Geräusche auf ein Minimum reduziert werden“, weiß der Fachmann Pötzsch. Und was ist der Vorteil zur dezentralen Anlage? Es gebe nicht die Ideallösung, so Pötzsch. Während man sich bei einer wohnungsseitigen Lüftung weniger zur Wartung mit den Bewohnern abstimmen müsse und auf Brandschutz verzichten kann, muss man dafür aber Öffnungen in der Fassade – sei es in Form eines Laibungsmoduls – in Kauf nehmen. Bei einer zentralen Lüftungsanlage wie dieser ist die Wartung notwendig, aber simpel.

„Für uns ist es interessant, was wir heute erfahren haben“, sagt Nina Bölinger. „Einzelgeräte planen wir oft selbst, die größeren Anlagen überlassen wir natürlich den TGA-Planern. So aber können wir uns mal einmischen, wenn wir beispielsweise zum Thema Einbauhöhe eine bessere Lösung kennen.“

schneider+schumacher, Gallus am Hauptbahnhof

Direkt am Frankfurter Hauptbahnhof besuchen wir schließlich schneider+schumacher – mit 150 Mitarbeitern das größte der drei Büros dieser Reihe. Begonnen hat hier alles mit der Info-Box zur Neubebauung des Potsdamer Platzes in Berlin (1995). Heute zählen Bürogebäude - das „Gerippte“ am Ufer des Mains -, eine Autobahnkirche, die Erweiterung des Städel Museums sowie zahlreiche Sanierungs- und Wohnungsbauprojekte zum Portfolio. Das Spektrum reicht vom Teilchenbeschleuniger bis zum Hochhaus. Architektin Julia Bergmann nutzt die Gelegenheit, in eine aktuelle Planungsfrage einzusteigen. Holger Pötzsch liefert Antworten, wie man die Firma Vallox generell und unverbindlich auf der Suche nach der richtigen Lösung ansprechen kann. Für das vorliegende Projekt erläutert Pötzsch die Komfortansprüche des Herstellers Vallox und diskutiert deren Einsatz – wie in diesem Fall – für den sozialen Wohnungsbau, bei dem es vor allem auch um die Budgetfrage geht. Wobei letztendlich bei den Wartungskosten gespart werden könnte: Denn das System ist wartungsarm. „Unser Ziel ist“, sagt Holger Pötzsch, „dass die Geräte nach 20 Jahren wie neu aussehen. Unser Augenmerk liegt zudem auf Hygiene und geringem Platzbedarf.“ Trotz begrenztem Kostenrahmen: „Mich interessiert dann aber schon, wie sich die Mieter fühlen werden“, meint Julia Bergmann. „Unsere Aufgabe ist es, Behaglichkeit zu erzeugen.“ Generell empfiehlt der Profi die Lüftungsplanung frühzeitig einzubeziehen.

Fotos: Vallox GmbH