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Wandheizung
Technologie & Zukunft
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Wärme aus der Wand

veröffentlicht am 26. März 2018

Wärme aus der Wand

Eine Wandheizung heizt nicht nur, sie kühlt auch. Da sie nachträglich eingebaut werden kann, eignet sie sich auch für die Heizungsmodernisierung. Und das ist besonders komfortabel.

Wenn große Flächen Wärme abgeben, empfinden wir das als besonders angenehm. Denken Sie nur an das wohlige Gefühl, das ein Kachelofen vermittelt. Der Unterschied zur Heizung mit Heizkörpern: Es wird nicht nur die Luft erwärmt, sondern wir nehmen die Wärmestrahlen direkt wahr. Fachleute sprechen deshalb auch von Strahlungswärme. Das hat Vorteile, nicht zuletzt für Allergiker, weil durch die Heizung kein Staub verwirbelt wird.

Effizient heizen durch große Flächen

Aber es ist nicht nur der höhere Komfort, der für Flächenheizungen spricht, sondern auch der energetische Vorteil. Denn aufgrund der großen Oberflächen, die den Raum erwärmen, kann die Vorlauftemperatur im Heizkreislauf deutlich niedriger eingestellt sein. Das spart Energie und führt etwa bei Wärmepumpen, Solarthermiesystemen und Brennwertgeräten zu einer deutlich höheren Effizienz.

Wandheizungen ideal für Heizungsmodernisierung

Üblicherweise sind es Fußbodenheizungen, die auf so segensreiche Art wirken. Die können in Altbauten aber häufig nicht nachgerüstet werden: weil man einen schönen Bodenbelag überbauen und Türen kürzen müsste, sodass niedrigere Räume noch niedriger wirken würden. Die optimale Alternative: eine Wandheizung.

Einfache Montage der Heizungsrohre

Das Prinzip ist dasselbe wie bei der Fußbodenheizung: Über große Flächen werden Heizungsrohre in vorgefertigten Klemmschienen verlegt und anschließend entweder verputzt oder mit Trockenbauplatten verkleidet. Bei Außenwänden kann, damit die Wärme auch wirklich nur nach innen strahlt, zudem eine Wärmedämmung aus Polystyrol zum Einsatz kommen.

Mit der Heizung im Sommer kühlen

Und wie wird aus einer Heizung eine Kühlung? Ganz einfach: indem kühles Wasser durch die Rohre geleitet wird. Es darf zwar nicht beliebig kühl sein, weil sonst die Luftfeuchtigkeit an den Wänden kondensieren würde. Aber gerade bei Trockenbauwänden unterm Dach, die wenig Speichermasse haben und sich so im Sommer schnell aufheizen, ist der Effekt äußerst angenehm.

Wärmedetektoren erkennen Heizungsrohre

Optimal ist es, wenn vor der Installation der Wandheizung bereits die Einrichtungsplanung vorliegt. Denn natürlich sollten die Heizschlangen nicht gerade dort verlegt werden, wo später der große Kleiderschrank seinen Platz findet. Kein Problem ist es, in die Wände das eine oder andere Loch zu bohren. Wärme-Detektoren zeigen zuverlässig, wo die Rohre verlaufen.

Sie möchten mehr über Flächenheizungen erfahren? Zum Beispiel wie eine Heizung, die im Winter wärmt, im Sommer kühlen kann? Lesen Sie dazu auch unseren Blogbeitrag "Im Sommer kühl, im Winter warm".

Foto: © Copyright by Kermi GmbH