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STIEBEL ELTRON Wärmepumpe
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Wärmepumpen – statt fossiler Dinosaurier

veröffentlicht am 21. August 2018

Wärmepumpen bieten auch bei der Sanierung die richtige Heiztechnik

Wer Energie sparen will, kommt um eine Heizungsmodernisierung nicht herum: Bis zu 85 Prozent des gesamten persönlichen Energieverbrauchs gehen auf das Konto von Heizung und Warmwasserbereitung. Erst recht, wenn die vorhandene Anlage nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Und das ist bei rund drei Vierteln aller deutschen Haushalte der Fall. Dabei sollte bei einer Sanierung der Einsatz einer Wärmepumpe in die Überlegungen mit einfließen.

Die früher gängige Meinung, eine Wärmepumpe funktioniere nur bei Neubauten und nur in Kombination mit einer Fußbodenheizung, entspricht nicht den Tatsachen. Dank neuer Entwicklungen ist die Wärmepumpe bei jedem Heizungsaustausch eine Alternative. Hier sind die Einsparmöglichkeiten beim Energieverbrauch und damit auch beim CO2-Ausstoß extrem groß.

Auch die Energieeinsparverordnung (EnEV) beschäftigt sich mit alten Heizungen: Sie schreibt zum Beispiel vor, dass bestimmte Heizungsanlagen, die 30 Jahre oder älter sind, nicht mehr betrieben werden dürfen. Ganz unabhängig von gesetzlichen Vorgaben ist klar, dass ältere Anlagen nicht dem Stand der Technik entsprechen und damit nicht besonders effizient sind. Auch aus diesem Grund sollte über einen Austausch nachgedacht werden. Zumal es eine staatliche Förderung gibt.

Die bestehende Heizung mit einer zweiten Heizung kombinieren

Es gibt auch die Möglichkeit, die bestehende Heizung mit einer zweiten Heizquelle zu kombinieren. Hier kommt beispielsweise eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Betracht, die mit erneuerbaren Energien arbeitet. Sie kann neben Gas- oder Ölheizung ihren Teil zur umweltfreundlichen Wärmegewinnung beitragen.

Nachhaltig ist eine solche Kombination jedoch nicht. Denn trotz neuer Wärmepumpe muss beim Ausfall des bestehenden Öl- oder Gaskessels erneut investiert werden. Denn in einem sogenannten bivalenten Heizsystem (Kombination zweier Heizsysteme) wird eine kleinere Wärmepumpe gewählt. Diese kann beim Ausfall der zweiten Heizkomponente, nicht die komplette Wärmeleistung erbringen.

Auch wirtschaftlich rechnet sich die zweigleisige Lösung nicht. Die doppelte Anlagentechnik verursacht nicht nur doppelte Kosten bei Grundgebühren, im Betrieb und bei der Instandhaltung, auch die Installation der Anlage ist deutlich teurer. Darüber hinaus erhöhen sich die Fehlerquellen. Denn Auslegung, Installation und Einbindung in die vorhandene Haustechnik sind natürlich komplizierter als bei einer alleinigen Wärmepumpenlösung. Diese ist heute auch mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe problemlos möglich. Eine bivalente Lösung braucht mehr Platz. Das ist ein weiterer Nachteil dieser Lösung. „Deswegen empfehlen wir, wenn möglich, eine alleinige Wärmepumpenlösung“, erklärt Experte Henning Schulz vom deutschen Wärmepumpenhersteller Stiebel Eltron.

Förderung schafft Anreize für den Einbau einer Wärmepumpe

Über das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) fördert die Bundesregierung den Einbau von umweltfreundlichen Wärmepumpen. Gerade bei Sanierungen kann sich das lohnen: Mehr als 9.000,- Euro kann es beim Einbau einer Erdreich-Wärmepumpe vom Staat dazugeben. Inzwischen ist die Förderung sogar dann möglich, wenn die Warmwasserbereitung dezentral über Durchlauferhitzer erfolgt. Einzige Voraussetzung dabei: Die Geräte müssen mit „grünem“ – also Umweltstrom – versorgt werden.

Dabei ist es egal, wie der Strom umweltfreundlich wird. Ob ein Teil des Haushaltsstroms über eine Photovoltaikanlage selbst erzeugt wird oder ob sich die Hausbesitzer für einen Umweltstromtarif entscheiden. „Das sind sehr gute Nachrichten für Tausende Hausbesitzer, die bisher die Umrüstung ihrer Heizungsanlage auf eine Wärmepumpe gescheut haben, weil sie der aufwendige Umbau der Warmwasserversorgung abgeschreckt hat“, so Schulz. „Jetzt kann die Warmwasserversorgung bleiben, wie sie ist, und es gibt trotzdem Geld vom Staat, wenn man sich für eine neue, effiziente Wärmepumpe entscheidet. Im Idealfall kommen alle benötigen Komponenten aus einem Haus: die förderfähige Wärmepumpe, eventuell ein neuer Durchlauferhitzer und für den Haushalt der zertifizierte Ökostromtarif „UmweltStromPlus“ – oder alternativ eine Photovoltaikanlage zur eigenen Stromerzeugung.“

Fotos: STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG