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7 Mythen über Lüftungsanlagen – und warum sie nicht stimmen

veröffentlicht am 04. Juli 2019

Advertorial: Bei energieeffizienten Neubauten ist eine zentrale Lüftungsanlage bereits Standard, aber auch im sanierten Altbau kommt sie immer häufiger zum Einsatz. Doch immer noch gibt es Vorbehalte gegenüber dieser Technik. Zu Unrecht: Mit automatischer Wohnraumlüftung lebt es sich komfortabler, gesünder und sparsamer.

Die Erfahrung zeigt: Wer in ein Haus mit einer Lüftungsanlage zieht, möchte sie schon bald nicht mehr missen. Im Vorfeld allerdings sind Bauherren und Modernisierer oft skeptisch. Das liegt vor allem an einigen verbreiteten Irrtümern und Mythen über automatische Lüftungssysteme.

Mythos 1: Im Haus mit Lüftungsanlage darf man die Fenster nicht mehr öffnen

Auch in Häusern mit automatischer Lüftung dürfen die Fenster jederzeit geöffnet werden. Notwendig ist es aber nicht, denn die verbrauchte Raumluft wird über die Kanäle der Lüftungsanlage abgeleitet und es wird kontinuierlich frische Luft zugeführt. Ein Segen für Allergiker, wenn gerade wieder krankmachende Pollen in der Luft unterwegs sind. Im Winter sollten Sie die Fenster nie länger offen stehen lassen, damit die Heizwärme nicht entweichen kann. Das gilt aber sowohl für Häuser mit als auch ohne Lüftungsanlage.

Mythos 2: Wenn die Fenster geschlossen bleiben, lebt es sich wie unter einer Käseglocke

Im Gegenteil: Die kontrollierte Wohnraumlüftung verhindert, dass in einem stark gedämmten und abgedichteten Haus ein »Käseglocken-Klima« entsteht. Für ein angenehmes Raumklima sollte im Durchschnitt alle zwei Stunden die gesamte Raumluft ausgetauscht werden, bei hoher Luftfeuchte auch wesentlich öfter. Dafür benötigt man entweder ein hohes Maß an Disziplin beim regelmäßigen Fensterlüften – oder besser eine Lüftungsanlage, die diesen Luftwechsel mit Leichtigkeit schafft.

Mythos 3: Mit Lüftungsanlage wird die Raumluft unangenehm trocken

Besonders im Winter klagen viele Menschen über zu trockene Luft in den Wohnräumen. Fenster öffnen hilft nicht dagegen, denn dann wird die Innenluft gegen die noch trockenere Außenluft ausgetauscht. Falls Sie die Luft im Haus mit kontrollierter Wohnraumlüftung als zu trocken empfinden, stellen Sie den Luftwechsel einfach etwas schwächer ein und schon haben Sie wieder Ihr Wohlfühlklima.

Mythos 4: Wegen der Lüftungsanlage zieht es im Haus

Der Luftstrom automatischer Lüftungssysteme hat nur eine geringe Geschwindigkeit. Deshalb kommt es auch nicht zu Zugerscheinungen, wie wir sie vom unfreiwilligen Luftaustausch durch Ritzen oder undichte Fenster in Altbauten kennen. Besonders angenehm ist das Raumklima bei einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung: Die kalte Außenluft wird vor der Einleitung in die Wohnräume angewärmt.

Mythos 5: Eine Lüftungsanlage verursacht störende Geräusche

Richtig dimensioniert, ausgelegt und eingebaut arbeiten Lüftungssysteme sehr leise. Das Zentralgerät sollte nicht zur Schlafzimmerwand oder an einer Leichtbauwand installiert werden, um Schallübertragung zu vermeiden. Das Luftverteilsystem wird mit Schalldämpfern ausgestattet. Oft wohnt es sich sogar ruhiger mit der Lüftungsanlage, weil bei geschlossenen Fenstern Verkehrslärm oder andere Außengeräusche nicht oder kaum noch stören.

Mythos 6: Über Lüftungssysteme können Staub, Schmutz und Keime ins Haus kommen

Lüftungsanlagen sind mit Filtern ausgestattet, die verhindern, dass Staub oder Schmutzpartikel in die Raumluft gelangen. Allergiker können sich mit Pollenfiltern wirkungsvoll schützen. Alle Filter müssen aber regelmäßig gereinigt oder gewechselt werden, damit sich keine Keimherde bilden. Das können Sie nach Anleitung des Herstellers in der Regel selbst erledigen.

Mythos 7: Mit einer automatischen Wohnraumlüftung steigt der Energieverbrauch

Eine Lüftungsanlage verbraucht zwar im Betrieb Strom, spart dafür aber Heizenergie, die übers Fensterlüften verloren gehen würde. Besonders hoch ist die Heizkostenersparnis bei Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung, die bis zu 90 Prozent der Abluftwärme nutzen.

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