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Foto: © Copyright Honeywell International Inc. - Honeywell evohome HR92
Verbraucherinfos
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Kosten sparen durch den hydraulischen Abgleich?

veröffentlicht am 14. Mai 2019

Wenn Ihre Heizung falsch oder gar nicht eingestellt ist, wird im gesamten Heizungssystem meist eine zu große Wassermenge umgewälzt. Dies führt zu steigenden Stromverbrauch der Heizungspumpe und somit zu höheren Kosten. Gerade in den Aufheizphasen können entfernt liegende Räume nicht schnell genug mit Wärme versorgt werden, näher gelegene werden zu heiß.

Das Ihre Heizung noch nicht abgeglichen ist erkennen Sie an Heizkörper, die gluckern, pfeifen oder sogar rauschen. Durch eine fachgerechte Durchführung eines hydraulischen Abgleichs wird das gesamte Gebäude gleichmäßig beheizt und die Geräusche verschwinden.

Technische Voraussetzung für den hydraulischen Abgleich

Damit der hydraulische Abgleich durchgeführt werden kann, müssen an den Heizkörpern moderne Thermostatventile vorhanden sein. Falls Ihre Heizung noch sehr alte Thermostate hat, die diese Optimierung nicht erlauben, sind diese sehr einfach nachrüstbar. Empfehlenswert sind programmierbare Thermostate wie die Honeywell TheraPro HR90, damit können Sie Ihre individuellen Heizzeiten exakt einstellen. Sollte Ihre Heizanlage schon älter sein, können Sie auch über den Einbau einer effizienteren Heizungspumpe nachdenken. Diese Investitionen zahlen sich meist schon nach wenigen Jahren über die geringeren Heizkosten aus.

Beim hydraulischen Abgleich werden vom Heizungsprofi verschiedene Kennwerte für jeden Raum erfasst, z. B. die Wunschtemperaturen, die Art der Heizkörper, des Leitungssystems usw. Aus den Daten wird eine Heizkennlinie errechnet, die in der Heizungssteuerung hinterlegt werden kann. Der Installateur führt die nötigen Maßnahmen fachgerecht durch und bescheinigt dies anschließend auch.

Kosten und Nutzen eines hydraulischen Abgleichs

Da ohne einen hydraulischen Abgleich die Heizkörper der Räume unterschiedlich heiß werden, gleicht die Heizung den Mehrbedarf mit einer höheren Vorlauftemperatur aus. Dies führt zu höheren Kosten. Wenn Sie sich für einen hydraulischen Abgleich entschieden haben, hängen die Kosten davon ab, wieviele Heizkörper analysiert werden und ob die Heizkörperventile oder sogar die Heizungspumpe ersetzt werden müssen. Im Idealfall können sich die Kosten schon in zwei bis vier Jahren bezahlt machen, denn auch der Staat unterstützt Sie mit speziellen Förderprogrammen. Bei der BAFA erhalten Sie die Förderung der Heizungsoptimierung. So können Sie bis zu 30 Prozent der Kosten ersetzt bekommen. Zusätzlich bieten auch die KfW und einige Kommunen Förderprogramme für Modernisierungsmaßnahmen an.

Der hydraulische Abgleich kann für alle Gebäude durchgeführt werden. Die Einsparung, die durch einen hydraulischen Abgleich erreicht werden, können bis ca. 300 Euro pro Jahr betragen. Bei älteren Gebäuden kann es aber passieren, dass die Wärmeverluste durch eine unzureichende Dämmung zu einer nur sehr geringen Einsparung führen. 

Gute Gründe für den hydraulischen Abgleich

  • Der Wirkungsgrad Ihres Heizkessels wird verbessert.
  • Der Stromverbrauch der Heizpumpe wird reduziert.
  • Alle Räume werden mit der minimal nötigen Wärmemenge optimal geheizt.
  • Die optimierten Temperaturen verringern auch die Wärmeverluste im Rohrleitungssystem.
  • Die Umwelt wird optimal entlastet durch aktive Energieeinsparung.
  • Die Strömungsgeräusche in den Heizkörpern werden deutlich reduziert.
Foto: © Copyright Honeywell International Inc.